Support-Ende von Windows 7

14.01.2020 – An diesem Tag endet der erweiterte Support für Windows 7 nach etwa 10 Jahren.

Die Nutzer erhalten ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates von Microsoft mehr.

Dieser Umstand wird in Deutschland einige Nutzer treffen.

Aktuell liegt der Marktanteil von Windows 7 noch bei etwa 30%.

Doch was bedeutet das für die Nutzer? Mit welchen Auswirkungen muss gerechnet werden?

Primär wird die Sicherheit des Betriebssystems in den Fokus rücken. Ein sicheres Betriebssystem vertraut dabei auf zwei wichtigen Säulen. Dies sind zum einen aktuelle Patches, sowie ein aktuelles Betriebssystem.

Über die Jahre hat Microsoft für Windows 7 immer wieder Updates verteilt, um neu entdeckte Sicherheitslücken zu schließen.

Allein 2018 wurden 139 Sicherheitslücken in Windows 7 gefunden.

Es ist also davon auszugehen, das auch nach dem Support Ende weitere Lücken gefunden werden.

Dies werden dann nicht mehr geschlossen und stellen somit ein Sicherheitsrisiko dar.

Viele werden sich noch an die Flut von Verschlüsselungstrojanern aus dem Jahr 2017 erinnern.

Einige nutzen dabei einen Fehler im SMB Protokoll aus.

Zu dieser Zeit war es essenziell immer die aktuellen Patches und Virensignaturen installiert zu haben.

Die Hersteller von Antivirensoftware werden eventuell auch nach dem 14.01.2020 noch Updates für ihre Software unter Windows 7 anbieten. Sicher ist das aber nicht. Jedoch können Sie keine Infektionen des Rechners verhindern, wenn eine neue bisher unbekannte Sicherheitslücke ausgenutzt wird.

Ein sicheres Betriebssystem kann also durch den Wegfall der Sicherheitsupdates durch den Hersteller nicht mehr gewährleistet werden.

Die weitere Nutzung von Windows 7 nach Ende des Supports ist also als sehr riskant einzustufen.

Zudem ist davon auszugehen, das die Hersteller von Software ihren Support für Windows 7 auch einstellen werden.

Ein aktuelles Beispiel ist Microsoft Office 2019. Hier wird schon jetzt zwingend Windows 10 vorausgesetzt.

Zusammenfassend läuft die Zeit von Windows 7 langsam aber sicher ab und Nutzer sollten sich schon jetzt Gedanken über einen Umstieg auf ein aktuelles System machen, um nach dem 14.01.2020 nicht böse überrascht zu werden.

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